LogoRRR 26.8.0 verschiebt die Grenze dessen, was sich praktisch untersuchen lässt. Bei Dateien mit mehreren Gigabyte muss nicht mehr jede Zeile zuerst im Java-Speicher landen. Auch die Vorbereitung komprimierter Support-Pakete entfällt: Sie können direkt in die Untersuchung übernommen werden.
Große Dateien öffnen sich bedarfsgerecht
Würde eine Datei den verfügbaren Speicher zu stark belasten, wählt LogoRRR automatisch die neue, datenträgergestützte Engine mit begrenztem Speicherbedarf. Zuerst steht der sichtbare Ausschnitt bereit. Suche, Filter, Zeitstempel und Zeitleiste arbeiten sich anschließend schrittweise durch die gesamte Datei. Solange diese Arbeit läuft, zeigt die Oberfläche den tatsächlichen Abdeckungsstand an.
Das ist mit reproduzierbaren Messungen belegt: Im Release-Test ließ sich eine 8-GiB-Datei mit auf 256 MiB begrenztem Java-Heap öffnen und an Anfang, Mitte und Ende navigieren. Laufwerk und Arbeitslast beeinflussen die Geschwindigkeit weiterhin. Aufbau und Ergebnisse stehen im Performance-Bericht zu 26.8.0 .
Support-Paket öffnen statt Vorarbeit leisten
ZIP-, TAR-, GZIP- und BZIP2-Pakete lassen sich per Dateiauswahl oder Drag-and-drop öffnen. LogoRRR bestätigt das Ziel, entpackt sicher in einen eigenen Ordner und öffnet die darin gefundenen regulären Logdateien.
Der Stammordner wird gespeichert, der Fortschritt bleibt sichtbar, und bei Abbruch oder Fehler werden unvollständige Daten entfernt. Ist der Zielordner bereits vorhanden, fragt LogoRRR vor dem Zusammenführen nach; gleichnamige Dateien werden nur nach ausdrücklicher Bestätigung ersetzt.
Unterstützt werden die Dateinamen .zip, .tar, .tar.gz, .tgz, .tar.bz2, .tbz2, .gz, .gzip, .bz2 und .bzip2.
Mehr Details bei weniger Oberflächenlast
Die zentrale Logansicht verwendet nun ein virtualisiertes Rich-Text-Modell. Suchfarben, Auswahl, Hover-Details und Navigation bleiben eng verbunden, ohne für jedes markierte Fragment ein eigenes Oberflächenelement anzulegen. Details zu Suchtreffern erscheinen außerdem früher und halten den Kontext bei mehreren Sprüngen besser zusammen.
Erst den echten Arbeitsablauf testen, dann die ganze Datei freischalten
Dateien bis einschließlich 10 MB lassen sich kostenlos vollständig öffnen. Bei größeren Logs lädt die kostenlose Vorschau die ersten 10 MB. Das reicht, um den Aufbau zu prüfen, Suchabfragen abzustimmen und einzuschätzen, ob sich die weitere Untersuchung lohnt. LogoRRR Pro hebt diese Grenze auf und lässt die gewählte Engine die gesamte Datei analysieren.
Der Funktionsumfang von kostenloser Vorschau und Pro ist unter macOS, Windows und Linux gleich. Kauf und Wiederherstellung unterscheiden sich zwischen StoreKit- und Direktlizenz-Versionen; die Loganalyse bleibt jedoch auf dem eigenen Desktop.
Auch kleinere Reibungspunkte sind behoben: „Anwenden & Schliessen“ speichert Einstellungen zuverlässig, lokalisierte Aktionen haben den nötigen Platz und Support-Links werden sauber an die Systemanwendung übergeben. 26.8.0 bringt große Daten schneller in eine laufende Untersuchung – ohne den gewohnten Arbeitsfluss aufzugeben.
